Freitag, 5. Oktober 2012

Was ist passiert am 26.7.2012?


Viele haben mich gefragt was denn eigentlich genau passiert sei am 26.7.2012.


Ich war mir erst nicht sicher, ob ich es hier schreiben soll...
Da ich aber eine ganze liebe Mail bekommen habe, dass man dann alles besser verstehen würde, was ich schreibe, da man sich sonst das Schlimmste ausmalt, werde ich Euch nun berichten was passiert ist.



Der 26.7.2012 war ein Donnerstag. Ein ganz normaler Tag.


Ich hatte nachmittags um 15 Uhr einen ganz normalen Termin bei meiner Ärztin und da auch der errechnete Geburtstermin war, war ich sehr aufgeregt.
Ich bin freudestrahlend und hibbelig mit meinem dicken Bauch in der sommerlichen Hitze dort angekommen.


Alles war gut. Ich wurde ans CTG angeschlossen und wir hörten keine Herztöne. Soweit nicht schlimm, das kannten wir schon vom Großen, der hatte sich kurz vor Schluss auch öfter mal versteckt.


Als wir dann aber so gar nichts hörten und meine Ärztin unruhig wurde, was für sie sehr untypisch ist, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Sie hat mich sofort abgestöpselt und Ultraschall gemacht. Dort konnten wir schon sehen, dass sich der Kleine nicht mehr bewegte.


Ich konnte und wollte es nicht glauben. Sie fing an zu weinen und sagte sie ruft einen Krankenwagen, der mich ins Krankenhaus bringen soll. Ich rief meinen Mann an, dass er sofort kommen soll. Die Tränen flossen in Strömen und ich sagte immer wieder " Wenn das stimmt, wenn mein Sohn nicht mehr lebt, dann schaff ich das nicht"


Mein Mann kam, der Krankenwagen kam und wir fuhren los. Da es die ganze Fahrt über still war, keiner mich anschaute, keiner sprach und wir ohne Blaulicht und Martinshorn fuhren und in einem normalen Tempo, wusste ich, dass es zu spät war.


Ich habe die ganze Fahrt über aus dem Fenster in Wolken geschaut und Gott angefleht, dass er mir alles nehmen kann, aber nicht mein Kind. Das war die längste und schwerste Fahrt meines Lebens. 


Als wir im Krankenhaus ankamen wurde noch mal eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Von dem Arzt, der 2 Jahre zuvor meinen Großen auf die Welt geholt hat.
Er schaute sich alles an und schüttelte nur mit dem Kopf. "Es tut mir leid" sagte er, " das Schlimmste aller Fälle ist eingetreten und wir können so erst mal nicht erkennen, was da passiert ist".


Das letzte bisschen Hoffnung, dass ich hatte verschwand. Mein Kind war tot. In meinem Bauch. Das ist eine Nachricht, die einen nicht nur in Schock versetzt, sondern alles ändert. Alles. 


Wir waren kurz alleine, wurden dann auf ein Zimmer gebracht. Ich bekam zum Glück ein Einzelzimmer und mein Mann durfte bei mir bleiben. Ich war mehr als dankbar dafür.
Dann wollte ich, dass sofort ein Pastor kommt. Ich musste darüber sprechen. Ich musste einen direkten Weg zu Gott finden und wissen, warum er sowas tut. Der Pastor wusste es nicht. Er selber zweifelte in diesem Moment sehr stark an Gott. Fragte sich, ob es einen Gott geben kann, wenn sowas geschieht. 


Dann kam der Arzt und klärte mich über alles Medizinische auf. Die Möglichkeiten, wie ich gebären könne. Er hat mir alles offen gelassen, auch dafür bin ich bis heute dankbar. Ich wollte nicht warten bis Wehen einsetzen und dieses Kind natürlich gebären, wenn ich weiß, dass ich es nicht schreien hören würde und es einfach schlaff wäre.
Ich wollte auch keine Kaiserschnitt bei dem ich wach bin und alles mitbekomme. Mit dem gleichen Team wie damals, als ein gesundes lebendes Kind auf die Welt kam.
Also entschied ich mich für einen Kaiserschnitt unter Vollnarkose und es wurde ohne Diskussionen einfach so hingenommen.


Etwa eine Stunde später lag ich im OP. Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.


Mein Kind war bereits 2-3 Tage tot.
Ich war bereits vergiftet, habe sofort Antibiotikum bekommen und die OP dauerte länger als gedacht, so dass mein Mann zwischenzeitlich dachte, ich sei auch nicht mehr am leben. Das habe ich alles aber erst später erfahren, was mir noch mal einen großen Schock versetzt hat.


Alles danach war schrecklich.
Die Schmerzen waren schlimm, weil der Körper sie nicht verdrängt, weil die Glückshormone einfach fehlen. Jeder packte mich in Watte. Alle kamen rein, keiner schaute mich wirklich an, jeder sagte „Es tut mir ja so leid. Und dann auch noch am Stichtag“.
Das alles hat mich wahnsinnig gemacht. Und nebenan im Kreissaal wurde ein Kind nach dem anderen geboren, ein wahrer Baby-Boom.


Und ich lag da, ohne Kind. Das sind Gefühle und ein Schmerz, den keiner beschreiben kann. Alles tut weh. Der Körper, die Seele. Nichts hilft dagegen, einfach nichts.


Das Schlimmste sind die ersten Nächte gewesen. Man wird plötzlich wach und sucht sein Baby. Doch da ist nichts. Nichts. Nur eine dunkle Leere und dann setzt der Schmerz ein.
Ein tiefer gemeiner Schmerz, der wirklich bis ins Mark zu spüren ist. Und dann kommen die Fragen mit denen man sich beschäftigen muss: Wollen Sie ihr Kind sehen? Wollen sie eine Obduktion machen lassen? Wie wollen Sie ihn beerdigen?


Das alles kommt einem so unwirklich vor, aber man muss diese Fragen beantworten. Ich habe es getan. Ich habe mich all diesen Aufgaben gestellt. Weil ich es musste und wollte.


Mein Sohn Samuel wurde am Donnerstag, den 26.7.2012 um 19:40 Uhr geboren. Er war 54 cm groß, 4.200 Gramm schwer. Er ist 3 Tage zuvor in meinem Bauch gestorben.
Woran? Plötzlicher Kindstod im Mutterleib. Unerklärbar.


Am Freitag, den 10. August 2012 wurde er beerdigt. In einem weiss-blauen Korb, der aussieht wie ein kleines Babybett mit blauen Sternen, einem blau-weiß gestreiften Strampler, weißer Mütze, mit zwei kleinen Spieluhren, die nur für ihn gekauft wurden.


Auf seinem kleinen Grab stehen gelbe Blumen, eine blaue Windmühle und eine Eule.


Das ist meine Geschichte. Sie ist grauenvoll und unsagbar traurig. Sie ist erst 10 Wochen alt und doch kommt es mir vor als wäre ich 10 Jahre gealtert. Alles was in der Zeit passiert ist, ist krank.


Es sollte der schönste Tag meines Lebens werden und es war der Schlimmste.


Wir Sternenkind-Eltern haben mit das Schlimmste erlebt und gesehen, was passieren kann. Deswegen kämpfen wir so darum, dass Tabu-Thema zu brechen. Es gehört zum Leben dazu. Zu unserem, zu dem unserer Familien, Freunden, Bekannten, Nachbarn.


Wir wollen nicht gemieden werden, weil das Schicksal uns so mies behandelt hat. Wir wollen weiterleben. Für unsere Kinder, mit ihnen im Herzen. Traurige, deprimierte Eltern, die deswegen ausgegrenzt werden, hätten sie sich nicht gewünscht. 

Kommentare:

  1. Das hast Du sehr schön und einfühlsam erzählt und ich danke Dir dafür. Du bist eine tolle Frau. Ich bin sehr gerührt.

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  2. Das ist wirklich eine schreckliche Geschichte. Leider gibt uns Gott immer wieder unerkläriche Aufgaben, die wir lösen und meistern müssen. Du bist eine Starke Frau. Danke, dass du es erzählt hast. Drück dich. LG Susi

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  3. Es tut mir echt leid, und ich weiß du hörst es immer wieder, großen Respekt davor wie du für Dich den Weg findest, dieses zu verabeiten, versuchst damit klar zu kommen und den großen Mut hast darüber zu schreiben!
    Es wird Dir und anderen Müttern helfen, dennoch ist dieses Deine Geschichte/ Eure und man wird sie nie vergessen! Ich bin sehr sehr traurig und es schmerzt darüber zu lesen. Aber ich danke Dir für Deine Worte. Deiner Familie weiterhin ganz ganz viel Kraft und alles alles liebe und gute. Dicke Umarmung!

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  4. Mein Kleiner machte sich nicht wie immer um dieselbe Uhrzeit bemerkbar. Ich hatte starke Vorwehen, daher dachten wir, dass ich ihn deshalb nicht so spüre. Als das flaue Gefühl immer stärker wurden, sind wir ins Krankenhaus gefahren. Zuerst ebenfalls CTG, als kein Herzschlag gefunden wurde, Ultraschall. Mir wurde von Anfang an nahe gelegt, dass ich normal entbinde, damit ich nicht durch eine Narbe an das Schreckliche erinnert werde - als ob die Erinnerung verblasst!

    Ich habe meinen Sohn, errechneter Geburtstermin am 26.7.2012, in der 35. Woche am 18.6.2012 zur Welt gebracht. Er war 43 cm groß und 1925g schwer. Wir haben ihn Roman genannt.

    Am 23.6.2012 wurde er in einem kleinen weißen Holzsarg beerdigt. Sein Babyzimmer steht noch aufgebaut und unberührt in seinem Zimmer. Sein Plüschhase ist mein ständiger Begleiter und hilft mir durch die schwere Zeit.

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  5. Ich fühle so sehr mit euch!! Wir selber haben fast dieselbe Erfahrung gemacht!! Beim Frauenarzt, CTG ergab keine Herztöne, Ultraschall auch nicht und der Arzt meinte nur:"Jetzt mach ich mir Sorgen". Ab ins Pränatalzentrum, nochmal Kontrolle, gleiches Ergebnis: keine Herztöne. Ab ins Krankenhaus, Tabletteneinnahme damit die Wehen einsetzen, 15 Stunden lag ich in den Wehen, ich hatte Angst, ich habe stundenlang geweint, mich gefragt:"WARUM??", um 1.40Uhr am 19.12.12 wurde Tessa still geboren in der 28.SSW!! Sie fehlt mir so sehr!!
    Ich wünsche allen Sternenkindeltern Kraft!!
    LG
    Alexandra
    mit Tessa im Herzen
    Und Lasse (20Monate) an der Hand

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  6. wie schlimm ist daß denn hatte auch kürzlich eine schwangerschaft gott sei dank lief alles ganz normal kann mir soo ein schlimmes schiocksal gar nicht vorstellen vor allem wie kann man da jemals darüber hinweg kommen alles alles erdenklich gute für die zukunft

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  7. So etwas kann man nicht verstehen, aber alles was hier auf Erden geschieht, passiert nicht ohne Grund. Dein Samuel war ein besonderer Geist, der hier auf Erden nur einen Körper gebraucht hat, aber seine Aufgaben und Fähigkeiten wurden nicht hier auf Erden gebraucht, sondern im Himmel. Darauf kannst du Stolz sein, einen so wunderbaren Geist geboren zu haben, dessen Arbeitsfeld nicht die Erde war. Der Schmerz ist groß, aber manche Wege sind für uns nicht erklärbar.Denke daran, es geht ihm gut und ihr seit immer in seiem Herzen und Gedanken, denn er hat Euch als seine irdenen Eltern erwählt und daruf könnt ihr sehr Stolz sein.
    es ist bei Euch und erfüllt den Plam, der für ihn erschaffen wurde.
    in Gedanken bei Euch. lg ann

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    1. So ein quatsch.wenn es den da oben geben wuerde dann wuerde er nicht zulassen das kinder sterben.
      ich koennte kotzen wenn ich so ein mist hoere
      jeder freut sich auf sein baby
      ich habe meine tochter auch nur gerade so bekommen.

      Jede mama hat ein recht sein baby im arm zu halten u.zu sehen wie es gross wird.ich kann sowas nicht hoeren.wuerde es den da oben wirklich geben, dann wuerde er die babys nicht sterben lassen

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    2. eine so entsetzlich traurige geschichte. das leben einer meiner zwillinge stand im märz auch auf der kippe. das mädchen wurde schon seit einer woche nicht mehr richtig versorgt und der arzt wollte unbedingt noch 2 wochen warten. ich war damals in der 33. woche. mein körper hat dann entschieden. ich hatte starke wassereinlagerungen und bekam nachts wasser in der lunge und es wurde ein notkaiserschnitt gemacht, um mein leben zu retten. letzlich wurde auch das leben meiner tochter gerettet. sie war ganz klein und dünn. 37 cm und 1000g. ihr bruder war und ist heute noch viel größer. aber beide sind ganz gesund. und wenn ich solche geschichten wie deine höre, weiß ich, wie dankbar ich sein kann. alles gute für dich

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  8. ja das ist schlimm ich kann nur mit fühlen euer schmerz nicht verstehen last euch zeit für denn großen unentlichen schmerz.

    in lieb an euch vera

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  9. Erst einmal großen Respekt, dass du so offen darüber schreibst. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute für die Zukunft. Als ich deine Geschichte las, kamen mir die Tränen und ich wurde an unser tragisches Schicksal erinnert. Ich kann so gut nachvollziehen, wie es euch geht und hoffe, dass ihr genug Kraft habt, um das durchzustehen. Auch wir haben unsere Tochter verloren. In der 34ten Woche vor knapp 8 Monaten. Es war unser erstes Kind. Alles fing an, wie bei dir. Keine Töne am CTG, dann der Ultraschall, danach Krankenhaus. Dabei verlief die gesamte Schwangerschaft so problemlos.. Alles war immer bestens. Bis zu diesem einen Tag, als meine FÄ meinte, die Kleine wäre etwas mit der Entwicklung im Rückstand. Wären nur ein paar Tage, nichts tragisches. Sie machte keinen Kontrolltermin. Ich sollte ganz normal 4 Wochen später wiederkommen. Das tat ich und an diesem Tag war es zu spät. Ich hab mich allerdings gegen einen Kaiserschnitt entschieden. Aufgrund der medizinischen Aspekte. Man sagte mir, dass sie bereits 4-5 Tage tot war. Bis heute kann mir niemand erklären, was passiert ist. Plötzlich war ein Entwicklunsstop da.. Und ich muss wohl immer wieder tröpfchenweise Fruchtwasser verloren haben, denn das war so gut wie nicht mehr vorhanden. Unsere Kleine fehlt uns so sehr und immernoch wünschten wir, dass wir einfach aufwachen könnten und alles ist gut. Ich weiß nicht, ob ich dir damit helfen kann, aber ich denke mir immer: Wenn die Seele unserer Kleinen bereit ist, bei uns zu sein, dann wird sie wiederkommen und dann klappts.. An dieser Stelle wünsche ich euch nochmal viel Kraft für die Zukunft. Ich denk ganz fest an euch.

    Liebe Grüße

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  10. Hallo liebe Eltern,

    ich bin mehr durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin traurig, dass es soviele Eltern gibt, die Ihre Kinder so früh gehen lassen mussten.

    Es nimmt einen mit- selbst wenn man Sie als Familie nicht kennt.

    Ich selbst glaube fest an Gott und möchte Ihnen gern versichern, dass Gott Ihr persönliches Leid sieht und in der Bibel fest verspricht, dass er Ihr Kind wieder zum Leben erwecken wird.
    Die Bibel enthält folgende Verheißung: "Deine Toten werden leben. … sie werden aufstehen.“ Sie sagt ferner: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Jesaja 26:19; Psalm 37:29).

    Ich hoffe, die beiden Verse trösten Sie alle etwas! Es gibt soooviele Verse in der Bibel, die diese Hoffnung mit Beweisen belegen.
    Ich wünsche euch allen alles alles Gute und viel Kraft für jeden neuen Tag !!!!

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    1. Wuerde es den lieben gott da oben geben,dann wuerde er uns nicht die babys nehmen,er wuerde sie leben lassen
      Warum schreibt man hier so einen mist
      es ist schlimm ein baby zu verlieren,aber der da oben hilft uns bei der trauer auch nicht,wuerde es den da oben geben dann wuerde er nicht so eine ungerechtigkeit zu lassen

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  11. Hallo!
    Ich finde es gut, dass du deine Geschichte hier nieder geschrieben hast. Viel von uns Eltern, deren Kinder nun Engel sind können sich nicht dazu überwinden. Aber du hast recht. Ein Tabu muss gebrochen werden. Es kann nicht sein, dass man plötzlich von anderen Menschen gemieden oder ausgegrenzt wird. Uns ist schon das Schlimmste passiert und die anderen denken nur daran, wie sie sich vor einem verstecken können, damit sie nicht mit Tränen und so weiter konfrontiert werden.

    Bei uns war es ähnlich wie bei euch. Es war der letzte Kontrolltermin vor dem errechneten Geburtstermin. Alles war bis dahin in Ordnung. Nach der Obduktion hat der Arzt geschrieben, dass die Plazenta die Versorgung einfach eingestellt hätte.
    Ich habe unseren Sohn auf dem normalen Weg geboren. Ich fürchte, ich würde es sonst bis heute nicht glauben. Aber ich war live dabei, ich hatte die Wehenschmerzen und alle die anderen Schmerzen, die man nicht in Worte fassen kann.
    Es ist nun schon 13 Monate her und besuche gerade eine Gruppe von verwaisten Eltern. Die Treffen laufen über einen gemeinnützigen Verband und erst mal sind 8 Treffen vorgesehen. Es tut gut, nicht alleine zu sein.

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  12. hallo liebe mamis!
    ich bin eben zufällig auf diese seite gekommen und konnte nicht aufhören zu lesen :-( ich bin auch mama von einem engel, einem engel namens Joshua welcher am 10.07.2012 um 21.17h geboren wurde :-(( in der 19.ssw
    meine schwangerschaft war schwierig da ich ständig müde war doch immer wenn ich die hände auf meinen bauch gelegt habe konnte ich lächeln und fühlte mich unbeschreiblich glücklich. am 07.07.2012 war sturm: es goss in strömen,donnerte und da ich alleine war habe ich mich im haus verbarrikadiert und saß im sessel,der tv war aus,es lief kein radio.auf einmal wehten meine gardinen und ich spürte nen kalten luftzug und hörte eine stimme die mir zu flüsterte:" mach fotos von deinem bauch solange du noch schwanger bist...." also machte ich fotos von meinem bauch,von allen seiten.eine stunde später fühlte ich mich komplett unschwanger.als mein mann zuhause war fuhren wir ins kh wo mich die ärztin untersuchte und zuerst sagte es sei alles ok mit dem muttermund und mich nur schallte um mir ne freude zu machen und das geschlecht zu verraten(wir kannten uns da ich in diesem kh auf der intensivstation gearbeitet habe).sie sagte immer wieder dass das baby tief schläft und nach dem 4.ultraschall hab ich gesagt dass ich "unschwanger"mich fühlen würde.als der oberarzt kam und mich wieder und wieder untersuchte hab ich auf den bildschirm das erste ma geguckt und gesagt:"ich weiss es,ich fühle es."ich war innerlich mit meinem kind gestorben und war ruhig.dann sagte man mir dass ich normal entbinden müsste und ich brach zusammen: ich schrie,weinte,flehte und keiner durfte mich anfassen!ich durfte nach hause einen tag und kam am montag ins krankenhaus wo ich zuerst mit tabletten und zäpfchen und dann mit nem tropf eingeleitet wurde.....die wehen die plötzlich einsetzten waren die hölle,ich hab jegliche art der schmerzmittel etc. abgelehnt.es war das schönste und traurigste ereignis meines lebens,die geburt meines sohnes.ich bin zutiefst dankbar dass ich ihn so zur welt bringen durfte weil ich das gefühl habe ihm damit meine unendliche liebe gezeigt zu haben.......meine hebamme war einfach weltklasse: sogar gelacht haben wir. ich bin seit dem mama und mein man papa :-( wir fühlen uns sehr einsam besonders ich bin immer wieder in tiefen depressionen....ich arbeite in einem anderen krankenhaus weil ich panik hatte in den op zu gehen da ich im op den lieben gott gebeten hatte mich nicht mehr aufwachen zu lassen.....ich bin auf dem.richtigen weg mich wieder zu finden und zu spüren doch der weg ist lang und hart. ich bete immer für alle sternenkinder und die eltern weil ich weiss wie es ihnen geht und dass sie nie die frage des "warums"verstehen werden und das tut genauso weh wie das vermissen des kindes......in liebe und ewiger& unendlicher dankbarkeit mein lieber Joshua,habe ich das geschrieben,fühlt euch gedrückt und umarmt von Joshuas mami

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  13. was geht denn da ab, geht´s noch ? von wegen gott, wurde ja schon erwähnt, wenn es einen gäbe dann würde er nicht kinder sterben lassen. das ist diese verdammte ungerechtigkeit ! mörder, vergewaltiger usw läßt er nicht sterben, genauso werden ordentliche menschen krank und sind dem tode geweiht, verbrecher nicht!

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  14. Mein Sohn ist auch ein sternenkind meine Frau hat es in der 14schw. Verloren ich weiß das er im Jenseits auf uns wartet mann kan keinen die schuld geben die frage danach warum lest Gott das zu die frage danach sind wir schuld wird keiner beantworten können sternenkinder sind Seelen die auf der Suche sind mann kann sie nicht festhalten ich danke meinen Sohn Niels und ich werde ihn bis zu meinen Tod in meinen Herzen behalten hirmit gebe ich in in voller Liebe frei damit er einen anderen Vater Glücklich macht Nils ich habe dich lieb

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  15. Ich versteh jetzt garnicht, warum die Menschen Gott die Schuld geben. Weil er nicht eingreift?? Warum denkt man nicht darann, dass unvorhergesehene Dinge alle treffen? Es sterben Menschen bei Unfällen, wegen Krankheiten, durch Gewalt. Auch hier fragt man sich : warum. Aber wieso sollte Gott darann Schuld sein. Denkt jetzt nicht, die hat keine Ahnung. Auch ich habe einen Sohn verloren. 29 Jahre hat er bei mir leben dürfen. Ist das schlimmer oder genauso schlimm, als wenn man ein Baby verliert? Bei jedem Kind, jedem Menschen der stirbt, egal wie, und wie alt er ist, ist man geschockt. Jedes Mutterherz weint, ist untröstlich. Aber wieso ist Gott schuld?? Er hat seinen Grund warum er nicht einschreitet... er weiß wie man sich fühlt... mußte nicht auch sein Sohn unter schlimmen Umständen sterben. Unschuldig.. gefoltert. Bitte glaubt nicht, die ist Herzlos. Nein. Ich wünsche allen Mamis die ihr Kind verloren haben viel Kraft. Ich weiß wie weh das tut... aber BITTE : gebt nicht Gott die Schuld !!

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  16. Vielen Dank an den großen Priester edede, der mir geholfen hat, meine Ehe wiederherzustellen, als ich lehrte, dass alle Hoffnung verloren ging. Dieser Priester half mir und meine Beziehung ist jetzt perfekt. Kontakt für jegliche spirituelle Arbeit @ (Akheretemple@yahoo.com) Ihr Partner wird Sie auf jeden Fall lieben oder whatsapp @ +38972751056

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    1. Liebe Kayla, ich weiß nicht, wie du auf diesen Blog gestoßen bist, ob du das gleiche durchmachen musstest, wie so viele andere Sternenkind-Mamas, oder was deine Beweggründe für deinen Kommentar sind.
      Ich möchte dich dennoch darauf hinweisen, dass dein Kommentar deiner Meinung nach hier absolut fehl am Platz ist und nichts mit dem Thema hier zu tun hat.

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